Das Ende von Berlin Primal Girl…

goodbyeNach einer zugegebenermaßen eher kurzen Blogkarriere habe ich beschlossen, den Hut an den Nagel zu hängen.

Die Zeit zum Schreiben fehlt mir – dachte ich. Letztendlich haben im Moment – und wahrscheinlich auch in Zukunft – andere Dinge für mich mehr Priorität. Und diesen wundervollen Dingen möchte ich meine Zeit, Energie und Leidenschaft widmen. Deswegen entscheide ich mich bewusst dazu, mehr offline und weniger online zu leben und mich mehr aufs Wesentliche zu konzentrieren. Neben dem Blog werde ich daher bald auch die dazugehörigen Twitter- und Facebook-Accounts löschen.

Wer nicht bereist anderweitig mit mir in Kontakt steht und dies tun möchte, kann mir gerne eine E-Mail an berlinprimalgirl[at]gmail[punkt]com schreiben. :-)

Ich danke für die schöne Zeit und wünsche alles Gute!

Gesunde Gewonheiten

birgitH  / pixelio.de

birgitH / pixelio.de

Frohes Neues! Ich hoffe Du bist gut im neuen Jahr angekommen und wünsche Dir ein gesundes und glückliches 2013!

Wenn ich 2012 einen Titel vergeben müsste, dann wäre es das Jahr der Reflektion und des Lernens. Ich habe mich und vieles in meinem Leben hinterfragt, viele alte Konzepte überdacht und verworfen, viel gelesen, viel gelernt, viel gesucht und viel gefunden. 2013 soll für mich ein Jahr des Anwendens werden. Weniger nachdenken, abwägen, studieren und überanalysieren - mehr Handeln!

Passend dazu inspirierte mich dieser schöne Beitrag auf myMONK.de, mir für 2013 keine großen Ziele zu setzen, sondern stattdessen viele kleine, gesunde Gewohnheiten zu etablieren und festigen.

Im letzten Jahr bin ich endlich von der Couch aufgestanden und habe wieder die Freude an körperliche Bewegung gefunden. Schwimmen, Laufen, Radfahren, Zumba, Kraftraining und vor ein Paar Monaten habe ich mich sogar wieder ans Capoeira-Training gewagt. Für 2013 möchte ich  mehr Regelmäßigkeit und Struktur in meinem Training einbringen. Und da ich mir für dieses Jahr auch ein Paar sportliche Events vorgenommen habe, will ich dafür gezielter trainieren.
Auf dem Kalender stehen 2013 im Mai mein erster 5 Km-Lauf beim AVON Frauenlauf in Berlin, im Juni eine Graduierungs-Zeremonie – bei der ich hoffentlich meinen dritten Capoeira-Gürtel bekommen werde – und im selben Monat oder eventuell auch erst im August ein weiterer 5 Km-Lauf bei Reebok Women’s Run.

Mit dem Primal Blueprint Konzept bin ich 2012 endlich auf eine Ernährungs- und Lebensweise gestoßen, die für mich und meine Bedürfnisse ideal funktioniert. Meine neuen Ernährungsgewohnheiten möchte ich in diesem Jahr weiter festigen und optimieren – vor allem in Sachen Vorbereitung und Einkauf.

Ernährung und Bewegung sind jedoch nicht die einzigen wichtigen Bausteine für ein gesundes und ausgewogenes Leben, das ist mir im vergangenem Jahr nochmal besonders deutlich geworden. 2013 möchte ich daher verstärkt den Fokus auf mein seelisches Wohlbefinden und meiner persönlichen Entwicklung legen. Durch besseres Zeitmanagement und Organisation, regelmäßige Entspannung und Achtsamkeit will ich in diesem Jahr mehr Ruhe und Ausgeglichenheit in meinem Leben bringen. Aber auch mehr Zeit den Menschen und Dingen widmen, die mir Freude bereiten und mein Leben bereichern. Ein weiteres, für mich sehr wichtiges Thema an das ich 2013 (weiterhin) arbeiten möchte ist Selbstliebe und Selbstakzeptanz.

Gesunde Gewohnheiten 2013In diesem Jahr mache es mir zur Gewohheit…

  • zweimal in der Woche zum Capoeira-Training zu gehen,
  • mindestens einmal in der Woche Kraft-/Funktionelles Training zu machen,
  • mindestens einmal in der Woche zu Laufen,
  • täglich mindestens 10 Minuten an Beweglichkeit/Muskelverspannungen zu arbeiten (Yoga, Dehnen, Mobilitäts- und Stabilisierungsübungen, Foam Roller, etc.),
  • an den Wochenenden einen groben Menüplan für die Woche zu erstellen und Essen für 2-3 Tage vorzukochen,
  • alle 2-3 Tage frisch und nach Menüplan einzukaufen – weniger und bedarfsgerecht einzukaufen um keine Lebensmittel zu verschwenden,
  • täglich eine halbe Stunde früher, nach dem ersten Klingeln des Weckers aufzustehen und den Tag mit einer kleinen, achtsamen ICH-Zeit zu beginnen (Yoga, Meditieren, in Ruhe eine Tasse Tee trinken, autogenes Training, oder auch einfach einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft machen, je nachdem wonach mir ist…),
  • unter der Woche spätestens um 22.00 Uhr ins Bett zu gehen und zur Ruhe zu kommen – keine elektronischen Geräte/Medien im Bett  zu benutzen,
  • schöne Erlebnisse, Errungenschaften, Erkenntnisse und inspirierende Texte regelmäßig in einem “Positiv- und Dankbarkeitstagebuch” sammeln
  • jeden Tag etwas zu tun, was mir wirklich Spaß macht und/oder mich weiter bringt – und seien es nur für 10 Minuten
  • stets positiv zu denken, vor allem über mich selbst

Ich wünsche Dir und mir ein wunderschönes und erfolgreiches 2013! Und was immer Du dir auch vornimmst, denke daran:

Linda Tieu / backtopaper.com

 

 

Offline-Modus

Still war es in letzter Zeit hier, irgendwie kommt mir immer das Leben dazwischen wenn ich schreiben will. :-) Und so nehme ich die bevorstehenden Festtage gerne als Anlass um meine digitale Abwesenheit noch etwas zu verlängern und mich voll und ganz meinem analogen Leben zu widmen. Anfang Januar geht es dann hier sowie auf Facebook und Twitter wieder weiter mit neuen (und regelmäßigeren) Beiträgen rund um Primal/Paleo.

Bis dahin wünsche ich Dir besinnliche Festtage und einen phänomenalen Rutsch ins Neue Jahr!

Bild: Gerd Altmann  / pixelio.de

Lammkeulensteaks & Fenchel mit Ziegenkäse überbacken

Wieso scheint die Zeit ab Oktober nur so im Flug zu vergehen? Kann es kaum glauben, dass schon ein ganzer Monat seit meinem letzten Post vergangen ist. Nach den beiden süßen Rezepten wird es wieder Zeit für etwas herzhaftes. Ich habe bis jetzt glaube ich insgesamt drei Mal in meinem Leben Fenchel gegessen, zwei davon in den letzten drei Wochen, und zwar nach diesem Rezept. :-) Bislang konnte ich der Knolle außer in Teeform nicht viel abgewinnen, dank der richtigen Zutaten und Zubereitungsart bin ich nun ein großer Fenchel-Fan!

Das Rezept ist einfach in der Zubereitung und kommt mit relativ wenigen, dafür aber exquisite Zutaten aus. Ziegenkäse und Fenchel scheinen wie für einander gemacht, für alle die es aber nicht mit Milchprodukten haben, es schmeckt auch ohne ganz lecker. Viel Spaß beim Nachkochen!

Mal ein anderes Thema, wenn ich schon mal dabei bin. Ich arbeite gerade an einer Post-Serie zu den Grundlagen der Primal/Paleo-Ernährung für “Anfänger” und Normalsterbliche wie mich ohne Doktor in Ernährungswissenschaft oder Evolutionsbiologie. Einer Art “Primal/Paleo für Dummies”, oder besser “Primal & Paleo Ernährung 1×1″ mit ganz praktischen Tipps für die Umstellung, einen Primal/Paleo-Basics Einkaufszettel, wie man seine Mahlzeiten schnell und einfach zusammenstellt usw..

Da ich diesen Blog nicht nur für mich schreibe interessiert mich natürlich, ob es zu diesem Thema etwas gibt, was Dich besonders interessiert. Hast Du eine spezielle oder auch allgemeine Fragen zur Primal/Paleo-Ernährung? Dann schreibe ein Kommentar, schicke mir eine E-Mail, oder schreibe mir auf Facebook oder Twittter. Im Rahmen der Post-Serie werde ich die Fragen dann in den jeweils thematisch passenden Posts beantworten.

Lammkeulensteaks & Fenchel mit Ziegenkäse überbacken

Portionen 2-3
Vorbereitungszeit 15 minutes
Gar- /Back-/Kühlzeit 30 minutes
Gesamtzeit 45 minutes
Allergene Laktose
Diätetisch Glutenfrei, Paleo, Primal
Kategorie Hauptgericht

Zutaten

  • 2 Lammkeulensteaks
  • 3 Fenchelknollen
  • 3 Tomaten
  • 2-3 Schalotten
  • 4-5 EL Ziegenkäse (zerbröselt)
  • 1 TL Thymian (getrocknet)
  • 1 Loorbeerblatt
  • 125 ml Weißwein
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer (nach Geschmack)
  • Olivenöl oder Butter zum Braten

Tipp

Auch ohne Ziegenkäse schmeckt das Rezept hervorragend, geeignet daher auch für alle die auf Milchprodukte verzichten wollen/müssen!

Zubereitung

Fenchelstängel abschneiden, Knollen vierteln und ca. 5 Min. in Salzwasser kochen,
Lammkeulensteaks mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauch und Schalotten klein schneiden, Tomaten vierteln.
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Fenchel gut abtropfen lassen, in die Form/den Römertopf geben, Gewürze und Oliven hinzufügen und mit Weißwein übergießen. Anschließend bei 200 Grad für ca. 20 Minuten im Ofen garen.
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Lammkeulensteaks bei hoher Hitze von beiden Seiten jeweils ca. 2-3 Minuten scharf anbraten, zur Seite stellen.
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Knoblauch und Zwiebeln in Olivenöl oder Butter scharf anbraten, Tomaten hinzufügen und kurz anbraten.
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Das angebratenen Gemüse nun mit den Lammkeulensteaks zum Fenchel hinzugeben, Ziegenkäse drüber streuen und nochmal für ca. 10 Minuten bei 200 Grad im Ofen garen.
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Primal Schoko-Kokos-Cups

Wie schnell die Zeit doch vergeht – einmal geblinzelt, schon haben wir fast Weihnachten! Die Zeit ist momentan bei mir auch ein aktuelles Thema. Zum einem weil sie mir im Moment häufig fehlt, aber auch weil ich wiederum versuche sie optimal zu nutzen. Aber das ist Stoff für einen anderen Post, ich hatte ja noch ein Rezept versprochen…

Diesmal gibt es eine gesündere, Primal/Paleo-freundliche Alternative für den beliebten Bounty-Riegel:

Primal Schoko-Kokos-Cups

Portionen 6-8
Vorbereitungszeit 15 minutes
Gar- /Back-/Kühlzeit 30 minutes
Gesamtzeit 45 minutes
Diätetisch Glutenfrei, Laktosefrei, Paleo, Primal, Vegan
Kategorie Dessert
Inspiration primalbritain.co.uk

Zutaten

  • 100g Dunkle Schokolade (mind. 70% Kakaoanteil)
  • 6 EL Kokosraspeln
  • 3 EL Kokosöl
  • 1 Prise gemahlene Vanille
  • 6-8 Muffinförmchen aus Silikon oder Papier

Zubereitung

Schokolade in kleine Stücke brechen und in einem Topf im Wasserbad schmelzen.
Muffinförmchen aus Silikon oder Papier mit jeweils einem Teelöffel Schokolade befüllen und mit einem kleinen Küchenpinsel auch den Rand ca. Fingerbreit bestreichen.
Förmchen mit Schokolade für ca. 10 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
In einer Schüssel, Kokosraspeln mit Kokosöl und Vanille vermengen.
Förmchen aus dem Kühlschrank nehmen und mit Kokosraspelmischung befüllen und wieder für ca. 10-15 Minuten kalt stellen.
Förmchen erneut aus dem Kühlschrank nehmen und mit restlicher Schokolade befüllen, bis die Kokosraspelmischung komplett bedeckt ist. Zum Aushärten nochmal für 10-15 Minuten kalt stellen.

 

 

 

Kokosmilch-Matcha Panna Cotta mit Mangomus

Nachdem ich auf andere Blogs und in meiner Twitter-Timeline öfters davon gelesen hatte, musste ich es einfach ausprobieren. Die Rede ist vom grünem Superfood in Pulverform – Matcha.

Matcha Tee ist ein sehr fein gemahlener grüner Tee, der seit über 1000 Jahren in der chinesischen und japanischen Teekultur verwendet wird. Um die intensive grüne Farbe des echten Matcha zu erhalten, werden die Teesträucher einige Wochen vor der Ernte beschattet. Nach der Ernte werden die Blätter dann gedämpft, getrocknet und in Steinmühlen zu sehr feinem Pulver zermahlen. Matcha Tee enthält eine Reihe von Inhaltstoffen, die eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus haben können. Zu nennen sind  z.B. Katechine, die als Antioxidantien eine Rolle bei der Vermeidung von Zell- und genauer DNA Schäden durch das Abfangen freier Radikale im Körper spielen. Außerdem enthält Matcha Aminosäuren, Vitamine, Mineralien und Teein, das einen belebenden Effekt hat. Hierbei ist ein entscheidender Unterschied zum „normalen“ Tee, dass man bei Matcha Tee die Teeblätter nicht mit dem Teebeutel entsorgt, sondern mittrinkt. Somit nimmt man wesentlich mehr der, teilweise nur schwer in Wasser löslichen, Inhaltsstoffe auf. 

Auf der Suche nach einem geeigneten Lieferanten bin ich den zahlreichen Empfehlungen nachgegangen und beim “rosa Elefanten” fündig geworden. Imogti ist ein junges Unternehmen welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, den grünen “Super-Tee” in Deutschland in sehr hoher Qualität und dennoch bezahlbar anzubieten. – was ihnen meiner Meinung nach sehr gelungen ist. Extrem schnelle und kostenlose Lieferung, super Kundenservice und höchste zertifizierte Bio-Qualität. Was will man mehr?

Nach anfänglicher Skepsis bin nun auch ich von dem grünen Pulver begeistert, vor allem von seinen vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten. Am liebsten trinke ich ihn als Eistee mit etwas Limettensaft und Honig, aber auch als Matcha-Latte mit aufgeschäumter Kokosmilch oder als feine Note im morgendlichen Smoothie schmeckt er superlecker.

 Natürlich musste ich Matcha auch in einem Rezept ausprobieren, und was ist dafür besser geeignet als ein Dessert?  Die Kokosmilch-Matcha Panna Cotta kommt mit wenigen Zutaten aus und ist schnell zubereitet. Die feinherbe Note vom Matcha ergänzt perfekt den intensiven Geschmack der Kokosmilch und die natürlich süße, feinsäuerliche Mangomus rundet das Dessert harmonisch ab.

Weitere leckere Matcha-Rezepte gibt es übrigens auch auf imogti.com!

Bist du auch schon mit dem  ”Matcha-Fieber” infiziert ? Was ist dein Lieblingsrezept mit dem Super-Tee? 

Kokosmilch-Matcha Panna Cotta mit Mangomus

Portionen 3-4
Vorbereitungszeit 15 minutes
Gar- /Back-/Kühlzeit 2 hours
Gesamtzeit 2 hours, 15 minutes
Diätetisch Glutenfrei, Laktosefrei, Paleo, Primal, Vegan, Vegetarisch
Kategorie Dessert
Sonstiges Kalt servieren
Inspiration mymansbelly

Zutaten

  • 500ml Kokosmilch
  • 1 EL Matcha Pulver
  • 1 Vanilleschote (wahlweise auch ca. 1/2 TL gemahlene Vanille)
  • 1 EL Agar Agar
  • 15 Tropfen Stevia (wahlweise auch 1-2 EL Honig oder Agavendicksaft)

Zubereitung

Vanillemark aus der Schote herauskratzen, mit Kokosmilch, Stevia und Agar Agar in einem Topf geben und unter Rühren kurz aufkochen lassen.
Hitze ausschalten, Topf von der Stelle nehmen und Matcha Pulver unterrrühren.
Fertige Masse in Dessertschälchen abfüllen und nachdem sie etwas abgekühlt ist für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kaltstellen.
Für die Mus einfach das Fruchtfleisch von einer möglichst reifen Mango mit einem Pürierstab oder im Mixer pürieren, dazu servieren.

 

Keine Diät, sondern ein Lebensstil

Die Primal Blueprint 21-Day Challenge liegt nun schon ein Weilchen her und ich muss gestehen, dass ich es etwas vor mich hingeschoben habe, darüber zu schreiben. Aber wer über seinen Weg zu einem gesünderen, ausgewogeneren Leben schreiben will, der darf nicht nur von Blumen und Wiesen erzählen sondern muss auch von den steinigen Wegpassagen berichten.

Tja, mein Versuch, mich in 21 Tagen in Puncto Fitness, Ernährung und Wohlbefinden wieder “auf Kurs” zu bringen ist nicht ganz gelungen. Challenge nicht bestanden.

Die Perfektionistin in mir war natürlich sehr verärgert darüber, aber die Optimistin sieht darin die Chance, daraus zu lernen und sich weiter zu entwickeln.

Was ist passiert?

Ich bin schon seit einer Weile von meinem (für mich) gesunden Lebenstil abgekommen und merke, wie ich in alte Muster verfalle, vor allem ernährungstechnisch. Das macht sich natürlich auch körperlich und auch in meinem Wohlbefinden bemerkbar. Durch die Challenge hatte ich mir einen schnellen “Wiedereinstieg” erhoftt, eine schnelle Lösung. Und genau darin lag das Problem. Unbewusst bin ich in eine alte Falle getappt: Die Diät-Falle mit all ihren kontraproduktiven Denk- und Handlungsmustern -”gute” und “schlechte” Lebensmittel, Verbote und “Sünden”, Ergebnis- statt Prozessorientierung. Und so fing ich jeden Tag der Challenge neu an, fest entschlossen, diesmal alles “richtig” zu machen, nur um wieder zu “sündigen”, mir Vorwürfe zu machen und wieder den Entschluss zu fassen, morgen alles “richtig” zu machen usw…

Nachdem ich mich eine Weile in diesem Teufelskreis gedreht hatte, beschloss ich die Bremse zu ziehen und es einfach sein zu lassen. Ich hatte die Schnauze voll! Keine Challenge, keine Einschränkung, keine Regeln – ich gab mir selbst einen Freifahrtschein zum haltlosem Essen und Leben. Und während ich die ersten Paar Tage noch das “Schlaraffen-Leben” unbekümmert genoß, so geschah später darauf etwas erstaunliches: Ich hatte keine Lust mehr! Ich erinnerte mich daran, weshalb ich mich vor einiger Zeit dazu entschlossen hatte, eben nicht mehr so zu Leben.

Als ich das erste Mal vom Primal/Paleo-Konzept hörte, war ich auf der Suche nach einer schnellen Lösung. Meine Hauptmotivation war mein Übergewicht, ich wollte wieder Kleider in Größe 38 tragen. Vor ein Paar Wochen stellte Mimi von Highheels & Laufschuhe auf Twitter die Frage, was einen motivieren würde, gesund zu leben. Meine Antwort: “Ich will irgendwann eine fitte Oma sein, die mit ihren Enkeln auf dem Spielplatz toben kann, das motiviert mich :-) .” Für eine Weile hatte ich meine eigentliche Ziele und Überzeugungen, und vor allem meine Motivation aus den Augen verloren. Nun habe ich sie wieder.

Es geht nicht darum, schnell ein paar überflüssige Pfunde zu verlieren, sondern darum, ein langes, gesundes und ausgewogenes Leben zu führen. Das ist kein Ergebnis, sondern ein Prozeß – der Weg ist hier buchstäblich das Ziel. Es ist keine Diät, es ist ein Lebensstil.

 

 

10 Schritte zu mehr Körperakzeptanz

Heute gibt es mal nicht hier, sondern auf HappyIch einen Beitrag von mir zum Thema Körperakzeptanz. Hier schon mal ein kleiner Auszug:

“Eine der wohl wichtigsten und zugleich auch kompliziertesten Beziehungen im Leben vieler Frauen ist die zum eigenem Körper. Von Klein auf sind wir mit fremden Bildern und Vorstellungen konfrontiert, wie unser Körper aussehen sollte. Medien, Marketing und Gesellschaft schaffen im Photoshop-Zeitalter unrealistische Ideale, denen wir selten gerecht werden können. Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper wird somit zum selbstverständlichem, quasi “salonfähigen” weiblichen Phänomen.”

Zum Weiterlesen hier klicken, ich freue mich über deine Meinung zu diesem Thema.

Aber nicht vergessen zurück zu kommen, ab nächster Woche gibt es hier wieder interessante und leckere Beiträge zu lesen:

  1. 21-Day Primal Blueprint Challenge – Zusammenfassung
  2. Rezept: Paleo Matcha Panna Cotta mit Mangomus
  3. Rezept: Paleo Schoko-Kokos-Cups

Stay tuned! 

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“Barfuß” mit den Vibram FiveFingers

Wer regelmäßig “unten ohne” läuft, tut nicht nur seinen Füßen was Gutes. Barfußlaufen fördert die Körperkoordination, regt das Herz-Kreislaufsystem an, wirkt gegen Spreiz- und Senkfüße und stärkt das Immunsystem. Durch den natürlichen, freien Bewegungsablauf  werden Muskeln, Bänder und Gelenke der Füße gestärkt,  was sich entspannend auf den ganzen Körper überträgt. Besonders für die Gesundheit und Schmerzfreiheit des Rückens ist Barfußlaufen sehr wertvoll, denn ohne Schuhe tut die Fußmuskulatur Ihre eigentliche Arbeit und bewahrt als natürlicher Stoßdämpfer die Bandscheiben vor Stößen. Aber auch für Geist und Seele ist das Barfußlaufen eine wertvolle Erfahrung. Wir spüren buchstäblich wieder den Boden unter unseren Füßen, und genießen Entspannung durch den natürlichen, ungehinderten Bewegungsablauf.

Was im Urlaub am Strand, oder im Sommer auf einer weichen, grünen Wiese ideal erscheint, wird im Alltag oder auf anderem Gelände schon eher problematisch. Nackte Füße sind in unserer Gesellschaft leider nicht salonfähig, und auf manchem Untergrund kann das Barfußaufen auch schon zu einer schmerzvollen Erfahrung werden. Hier bieten sogenannte Barfußschuhe den optimalen Kompromiss zwischen Freiheit und Schutz für die Füße.

Seit zwei Monaten bin ich stolze Besitzerin solcher Barfußschuhe, genauer gesagt Vibram FiveFingers. Nachdem ich schon seit fast einem Jahr mit den FiveFingers geliebäugelt hatte,wurde es höchste Zeit, mir endlich ein Paar zu erwerben. Ich habe mich für das Modell KSO TREK SPORT entschieden, laut dem Herssteller der “Nachfolger des seit Jahren bewährten KSO” und “durch die neu entwickelte Trekkingsohle “für den Outdoorbereich bestens geeignet”.

Als ich das erste Mal die Vibrams anprobierte war ich skeptisch, ob man mit den Schuhen das Gefühl des Barfußlaufens wirklich “imitieren” könnte. Nach ein Paar Startschwierigkeiten – gar nicht so einfach, jeden Zeh in den “für ihn gemachten Abteil” zu bekommen – schnallte ich sie fest und machte im Geschäft meine ersten Schritte. Das Gefühl der einzeln “umhüllten” Zehen wirkte für die ersten Sekunden noch etwas befremdlich – so wie wenn man Zehensocken das erste Mal anzieht , aber sonst schmiegten sich die Schuhe sehr angenehm an meinen Füßen, die sich trotz ihrer eher breiten Form nicht eingeengt fühlten.

Zum ersten großen Testlauf nahm ich die Vibram FiveFingers auf eine kleine Wanderung entlang des Teltowkanals im Süden Berlins. Die Strecke bietet viele verschiedene Untergründe, von hartem Asphalt bis weiche Wiesen- und Waldwege, ideal also für einen Testlauf. Und nach den ersten Paar Metern, vergaß ich, dass ich überhaupt Schuhe an hatte. Das elastische Obermaterial schmiegt sich an den Füßen wie eine zweite Haut. Kein Scheuern, keine unangenehmen Druckstellen. Die stabile aber sehr biegsame Gummisohle passt sich gut den Untergrund an und bietet dank ihres “Trekkingprofils” sicheren Halt und Schutz vor spitzen Steinen u.ä.. Aber auch die sinnliche Erfahrung kommt nicht zu kurz, da man dank der dünnen Sohle den Untergrund noch gut spüren kann.

Beim Barfußlaufen werden unsere “dämpfungsverwöhnten” Füße, Bänder und Muskel wesentlich mehr gefordert, und so hatte ich nach dem ersten Testlauf mit den Vibram Fivefingers einen leichten Muskelkater. Nach einer sehr  kurzen Gewöhnungsphase fühle ich mich aber in den Vibram FiveFingers “wie zuhause”. Ich nehme sie so oft es geht mit auf kurzen und längeren Wanderungen und trage sie auch öfters im Alltag. Körperlich spüre ich auch bereits die ersten positiven Auswirkungen: Meine Haltung hat sich verbessert und meine Rückenschmerzen sind deutlich zurückgegangen!

Deine Meinung interessiert mich: Läufst du auch gerne barfuß? Hast du schon mal Vibram Fivefingers oder andere Barfußschuhe ausprobiert?

Quellen: http://www.barfusspark.info/fussgesund/fakten.htm
              http://www.barfuss-trend.de/gesundheit.htm

 

The Primal Blueprint 21-Day Challenge

Wie in meinem kurzen Update schon berichtet, bin ich in den letzten Wochen ernährungstechnisch  etwas “vom Weg entkommen” und jetzt dabei, das wieder zu ändern. Da kommt mir die Primal Blueprint 21-Day Challenge auf marksdailyapple.com sehr gelegen. Die Challenge bietet sich für alle an, die den Primal/Paleo-Lebenstil einfach mal ausprobieren wollen oder die sich wie in meinem Fall, zurück “auf Kurs” bringen wollen.

 

Im Wesentlichem geht es bei der Challenge darum, sich möglichst naturbelassen zu ernähren und Zucker und Getreide von der Speisekarte zu streichen. Aber auch Bewegung und Entspannung sollen hier nicht zu kurz kommen – neben einem Fitnessplan stehen auch ausreichend Schlaf und Entspannung auf dem Programm. Keine komplizierten Pläne, nur ein Paar simple Empfehlungen und 21 Tage um alte Gewohnheiten loszuwerden bzw. um neue zu festigen! Die Primal Blueprint 21-Day Challenge im Detail:

Auf geht’s! Wer macht mit? Den Verlauf der Challenge werde ich wöchentlich hier zusammenfassen, auf Facebook und Twitter könnt ihr tägliche, kurze Updates verfolgen.

Weitere Infos zum Primal Blueprint Konzept und Details zur Challenge findet ihr auf marksdailyapple.com (leider nur auf Englisch).

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