Ein für mich sehr wichtiger Aspekt eines gesunden Lebens ist der Einklang von Geist, Körper und Seele. Während es mir mittlerweile leichter fällt, auf eine gesunde Ernährung oder ausreichend Bewegung in meinem Leben zu achten, muss ich mich immer wieder daran erinnern, auch auf mein seelisches Wohlbefinden zu achten.
Was mich häufig- und wahrscheinlich auch jeden – aus der Balance wirft, ist Stress. Sei es durch äußeren Druck wie Deadlines und Konflikte im Beruf, aber auch innerliche Konflikte und vor allem Sorgen. Stresssituationen lassen sich leider nicht immer vermeiden oder beseitigen, und können einem in jedem Lebensbereich begegnen. Was also tun, um nicht ständig aus dem Gleichgewicht gerissen zu werden? Man lernt, mit solchen Situationen umzugehen, oder man versucht es – wie in meinem aktuellen Fall – zumindest.
Ich habe die Erfahrung gemacht, das mir in der Regeln nicht bestimmte Stressituationen an sich, sondern eher damit verbundene “Nachwehen” oder “Erwartungen” zu schaffen machen. Also die ganzen negativen Gedanken, Gefühle und Sorgen die einem angesichts oder nach einer solchen Situation im Kopf rumspucken. Und ich neige dazu, häufig in meinem Kopf “zu leben”. Will meinen: Ich mache mir häufig und sehr viele Gedanken und Sorgen.
Meine große Baustelle in puncto geistiges und seelisches Wohlbefinden ist daher loslassen lernen. Und zwar das was in der Vergangenheit passiert ist, aber vor allem auch was in der Zukunft passieren könnte.
Ein erster, für mich wichtiger Schritt, ist die Bewusstwerdung, d.h. innehalten, horchen, wahrnehmen. Erst durch die Bewusstwerdung solcher Gedanken- und Gefühlsmuster, kann man sie in einem weiteren Schritt beeinflussen. Ich versuche daher, buchstäblich Ruhe in meinem Kopf zu bringen – was mir im Moment allerdings noch sehr schwer fällt. Was auch völlig ok ist, so etwas will und muss erstmal gelernt und dafür auch häufig geübt bzw. praktiziert werden, wie z.B. durch regelmäßige Meditation.
Da kommt mir aktuell die “21- Day Meditation Challenge” vom Chopra Center sehr recht. Nach der Registrierung erhält man täglich per E-Mail oder via Facebook Zugang zu einem Video bzw. Podcast mit einer ca. 15-minütigen, geführten Mediation – leider jedoch nur auf Englisch. Jeder Tag steht unter einem bestimmten Mantra, wie z.B. “Free to love” oder ”The past is over; I live blissfully loving in the present”.
Bereits nach dem dritten Tag der Challenge verspüre ich eine positive Wirkung. Durch die Mediationen habe ich jeden Tag eine bewusste Auszeit, in der ich meine Gedanken und Gefühle zentrieren und auch bewusst wahrnehmen kann. Dadurch fällt es mir auch leichter, sie am Abend “abzuschalten” (ich meditiere meist vor dem Schlafen gehen). Ich bin gespannt, wie es mir nach der Challenge geht, und habe auch vor, das Meditieren zum regelmäßigenn Ritual zu machen.
Macht ihr auch bei der Challenge mit und spürt ihr schon Veränderungen? Wie geht ihr denn mit Stresssituationen um?




