Healthy Living to go

Auf dem Weg zu einer gesünderen Ernährungs- bzw. Lebensweise kann der Arbeitsalltag eine nicht unwesentliche Hürde darstellen. Der Kühlschrank zuhause ist mit gesunden Lebensmitteln vollgeladen, und am heimischen Herd wird auch nur frisch zubereitet – zumindest am Wochenende oder nach Feierabend. Hektische Terminpläne, zu kurze bis kaum vorhandene Pausen, Kantinen- und Imbiss-Food an jeder Ecke – machen die Arbeitszeit nicht selten zu einem Hochseilakt in Punkto gesunde Ernährung. Gerade wenn man aus bestimmten Gründen bei seiner Ernährung auf bestimmte Lebensmittel oder Inhaltsstoffe verzichten möchte, wird die Auswahl an Essen “on the go” noch weiter eingeschränkt.  Streicht man wie in meinem Fall Brot, Nudeln & Co, Fast-Food,  Fertiggerichte oder generell industriell verarbeitete Lebensmittel aus seiner Speisekarte bleibt für unterwegs meist nur Salat – und auch noch ohne Dressing- als Option. Nun möchte man aber nicht jeden Tag Salat essen. Und wenn der Magen dann doch mal lauter knurrt greift man schnell wieder aus lauter Hunger zu alten Freunden aus Bäckerei, Imbiss-Buden & Co..

Sich unterwegs gesund zu ernähren bedarf etwas Vorbereitung, man sollte gewappnet sein wenn der große Hunger kommt – im besten Fall nicht mit Müller-Milchreis. Will man sich konsequent gesund ernähren, heisst es daher am besten selber kochen und Lunchbox packen.

Ein schöner Nebeneffekt meiner Ernährungsumstellung ist, dass ich viel öfter zuhause und mit frischen Zutaten koche. Das regelmäßige Einkaufen und Kochen habe ich daher mittlerweile gut im Alltag integriert. In der Regel kaufe ich am Wochenende die “Basics” für die Woche und kaufe dann Fleisch/Fisch oder Zutaten für bestimmte Rezepte dann nach Bedarf alle 2-3 Tage frisch ein. Bei den Portionen bin ich auch immer etwas großzügiger, so bleibt vom Abendessen häufig was für das Mittagessen von morgen übrig. Am Wochenende bereite ich auch gelegentlich Grundlagen wie gekochte Eier, einfache Aufläufe oder Fleisch/Geflügel vor und ergänze sie dann unter der Woche mit frischen Beilagen.

Für den bequemen Transport vom heimischen Herd oder Kühlschrank an den Büroküchentisch habe ich mir mittlerweile auch ein Paar nützliche “Gadgets” zugelegt. Damit ist das Lunchbox-Packen nicht nur einfacher, sondern macht mit mittlerweile auch Spaß!

Trinkflasche mit integriertem Kühlakku und Aktivkohlefilter

Dieses Baby habe ich irgendwann zufälligerweise bei einem Media Markt entdeckt, seitdem möchte ich es nicht mehr an meiner Seite missen. Ich kann sie überall unterwegs auffüllen und habe immer frisch gefiltertes Wasser. Am Schreibtisch erinnert sie mich auch immer daran, genug zu trinken.

Lunchbox(en) aus Glas

Sie wiegen zwar ein wenig mehr als Ihre Plastikkollegen, aber das nehme ich gerne in Kauf. Das Gefühl, auch unterwegs aus “echtem” Geschirr zu essen und nicht aus der Tupperdose finde ich einfach toll.  Deswegen habe ich mir gleich zwei zugelegt, die zusammen dann die genaue Portionsgröße für mein Mittagessen ergeben.

Thermotasche

 

Da man als modische Frau auch das passende Täschen benötigt, habe ich dieses farbenfrohe Modell im letzten USA-Urlaub bei Target ergattert. Super handlich, auslauf- und geruchssicher, und das Essen bleibt auch noch frisch!

Trotz aller Vorbereitung gibt es natürlich immer noch Tage, an denen ich entweder zu faul, zu müde, oder auch zu spät dran bin um meine tolle Lunchbox zu packen. Für solche Fälle habe ich immer ein kleines Back-Up: Anfang der Woche stocke ich mein Fach im Bürokühlschrank mit Zutaten für eine schnelle Mahlzeit und fülle meine Schubladen mit gesunden Snacks für zwischendurch auf.

Und wenn auch das versagt und mir nichts anderes übrig bleibt als meinen Hunger mit einem Döner-Teller zu stillen, dann ist das auch ok – ganz nach der 80/20 Regel!

Und bei euch – Lieber Lunchbox oder Kantine & Co?

6 Responses to Healthy Living to go
  1. Hannah

    Die Kühltasche ist ja cool :-) Gegen Tupperdosen habe ich gar nichts, im Gegenteil, ich mag sie ganz gerne. Glas wäre mir zu schwer, es sei denn, ich hätte ein Auto, dann fände ich die Behälter auch gut. Deine Tipps finde ich gut, das mache ich genau so :-)

    • blnprimalgirl

      Ja die ist toll oder? Und in kräftigem Lila – musste ich einfach haben :-)

  2. Ariana

    Ich finde besonders die Idee der Glasboxen toll – so muss man das Mittagessen nicht jedes mal umbiegen :-) Wenn Du eine Mikrowelle oder eine einzelne Herdplatte hast, könntest Du dir relativ viele Mahlzeiten auch direkt im Büro zubereiten (Couscous, Vorgekochter Reis, Suppen…)
    Ganz liebe Grüsse
    Ariana

    PS: Lässt sich bei Deinem Blog auch ein Login mit Gravatar oder eine Direkteingabe des Blogs bei den Kommentaren einrichten, sollte man nicht bei Disqus registriert sein?

    • blnprimalgirl

      Gute Idee, wir haben eine ziemlich große Küche mit Herd und Mikrowelle auf Arbeit, daher könnte ich mir auch ein Paar Grundzutaten immer einkaufen um was schnelles zu kochen. :-)

      Leider geht es nicht mit Disquss, er erkennt zwar das Gravatar anhand der E-Mail Adresse, es gibt aber leider kein Feld wo man eine URL eingeben kann. Aber wenn du registriert bist, kannst du dein Blog im Profil angeben und dann wird man beim klicken auf deinen Namen in Kommentaren direkt zum Blog geleitet.

      Ganz liebe Grüße zurück :-)

      P.S.: Ist dann doch eine Funktion die mir bei Disquss fehlt, daher habe ich beschlossen ertsmal wieder die normale WordPress Kommentarfunktion laufen zu lassen. Danke für den Hinweis! :-)

  3. Saja

    Hallo, dein Blog gefällt mir sehr gut! Hier komme ich sicher wieder vorbei. Welche Snacks hast du denn in der schublade. Bin immer auf der Suche nach gesunden und haltbaren Snacks. LG Saja

    • berlinprimalgirl

      Hallo Saja! Danke und freut mich, dass der Blog dir gefällt :-) Ich muss sagen, ich snacke nicht mehr so oft zwischendurch seit meiner Ernährungsumstellung, da ich meistens von den Hauptmahlzeiten gut und lange satt bin. Aber für den Fall der Fälle habe ich gerne ein Paar Nüsse parat- am liebsten Rauchmandeln oder Macadamianüsse. Und für den Süßhunger habe ich auch immer eine Tafel dunkle Schokolade (mind, 70% Kakaoanteil) in der Schublade.

      Liebe Grüße zurück,
      Vivian